Boostern : Wichtig aber wann ?                                                  Stand 13.1.22

 

Bostern oder die 3. Impfung mit einem mRNA- Impfstoff verstärkt die Antiköperbildung auf ein Vielfaches. Dadurch ist man nach 7 bis 14 Tagen weitgehend vor schweren Verläufen geschützt.

 

Laut prof Drostern kann das boostern wesentlich zur bewältigung der Omikron Welle beitragen denn:

Nach dem Boostern ist die Wahrscheinlichkeit sich an einem Omikron Fall anzustecken um 50 % reduziert.

 

Infiziert man sich trotz Boostern an Omikron ist die Wahrscheinlichkeit andere anzustecken um 40 % reduziert

 

 

 

Die große Frage ist wann boostern, denn genug Impfstoff ist mittlerweile vorhanden:

 

Ab heute ( am 13. Januar) empfiehlt das RKI drei Monate nach der zweiten Impfung.

Dies gilt für alle, auch für Jungendliche ab 12 Jahren !

 

 

 

 

 

 

Boostern schon nach vier Wochen ?

Antwort der Deutschen Gesellschaft für Immunologie am 14.12.21

 

„Aus immunologischer Sicht sind vier Wochen Abstand zu der dritten Impfung zu früh“, mahnte die Präsi­dentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), Christine Falk.

 

Das Immunsystem sei dann noch mit der „Reifung“ beschäftigt. „Wenn man diesen Vorgang zu früh durch eine dritte Impfung mit der Verabreichung des Antigens beschäftigt, stört das den Reifungsprozess eher, als dass es ihn unterstützt.“

 

 

Vier Monate Abstand zwischen Zweit- und Drittimpfung seien aus immunologischer Sicht das Minimum, betonte DGfI-Generalsekretär Carsten Watzl.

Die Entscheidung in NRW sei vermutlich aus Angst vor Omikron gefallen, sagte Watzl. Er hält das aber „für nicht zielführend. Was zielführender wäre, wäre jetzt noch mal die Rate der Erst- und Zweitimpfungen zu steigern.“

 

 

„Die Politik hat hier zwei Dinge vermischt, die nicht vermischt werden dürfen“, sagte Watz. Das eine sei die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, manche Menschen schon nach vier Wochen zu boostern. „Das bezieht sich aber nur auf Menschen mit geschwächtem Immunsystem, die auf die ersten beiden Impfungen nicht oder kaum reagiert haben“, erklärte der Immunologe. „Mit der dritten Impfung wird deren Immunität nicht geboostert – ich muss sie erst einmal herstellen.“